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Bild: Impressionen vom Kloster Marienthal
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Familienurlaub Herbstferien in St. Marienthal 04.10. - 16.10.2010

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Neiße überflutet Kloster St. Marienthal



Luftansicht Kloster und IBZ St. Marienthal Ostritz überflutet

St. Marienthal braucht Ihre Hilfe!

 

In St. Marienthal hat die Flutkatastrophe viel schlimmer gewütet als die Bilder vermuten lassen. Die Neiße, an deren Ufer das alte Klosterstift liegt, ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 7./8. August, nach nur kurzfristiger Vorwarnung rasend schnell gestiegen und mit einer Höhe und Heftigkeit über die Hochwasserschutzwände geschossen, die alles Bisherige weit übertrifft. Die Wassermassen haben alle Gebäude im Klosterhof erreicht, mit Wucht Türen und Fenster eingedrückt und sind bis in Brust- und Augenhöhe eingedrungen. Sie haben die Einrichtungen durcheinandergewirbelt und großenteils unbrauchbar gemacht oder weggespült. Schier endloser Dreck und Schlamm sind zurückgeblieben.

 

Es ist die größte und folgenschwerste Überschwemmung des Klosters seit seiner Gründung vor 775 Jahren. Gerade waren die nach der Wende begonnenen aufwändigen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten so gut wie abgeschlossen, hatte die 1992 vom Kloster gegründete Stiftung Internationales Begegnungszentrum (IBZ) St. Marienthal in den ehemaligen Wirtschaftsgebäuden des Klosters gut Fuß gefasst und grenzüberschreitende Angebote zur Bildung, Erholung, Begegnung mit weit mehr als 100.000 Besuchern pro Jahr geschaffen, da können wir wieder von vorn anfangen. Die Schäden gehen in mehrfache Millionenhöhe. Fassungslos stehen wir davor.

 

Ungezählte Helfer aus nah und fern haben uns mit harter körperlicher Arbeit selbstlos geholfen, das Schlimmste zu beseitigen und zu retten, was zu retten war. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren tagelang in Gummistiefeln mit Putzgeräten im Einsatz. Um den Betrieb schleunigst wieder in Gang zu kriegen und die Einnahmen zu sichern – und damit die Arbeitsplätze der gut 60 Mitarbeiter des IBZ - , müssen wir die Unterkünfte, Speise- und Tagungsräume sowie die Büros schnell wieder herstellen und einrichten. Doch für die vielen dringend nötigen Reparaturen und Anschaffungen fehlt uns als Stiftung mit nur einem sehr geringen Stiftungsvermögen das Geld.

 

Nach ersten sachverständigen Schätzungen entsteht dem Internationalen Begegnungszentrum durch die Hochwasserkatastrophe ein Gesamtschaden in Höhe von 3,52 Mio. Euro.

 

Das Begegnungszentrum hat sich in den vergangenen Jahren darum bemüht, die Gebäude und Außenanlagen im Falle eines Hochwassers zu versichern. Aufgrund der unmittelbaren Lage an der Neiße haben alle angefragten Versicherungen einen Versicherungsschutz abgelehnt.

 

Wir bitten Sie daher sehr herzlich, uns mit Ihrer Spende zu helfen. Nie ist sie dringender nötig gewesen als jetzt. Jeder Euro ist kostbar für uns.

 

Wir freuen uns selbstverständlich auch über jede Sachspende. Eine Liste der dringend benötigten Gegenstände finden Sie hier und auf der Seite „Hilfe für Marienthal“.

 

Dankbar sind wie auch über Ihr Angebot zur Mithilfe. So ist z. B. das historische Sägewerk zu reinigen und sind an anderen Stellen auch viele kleinere Reparaturen durchzuführen. Jede Art von Hilfe ist sehr willkommen!

 

Mit freundlichen Grüßen aus St. Marienthal

Ihr

Dr. Michael Schlitt

Stiftungsdirektor

 

St. Marienthal, im August 2010

 

 

www.hilfe-fuer-marienthal.de

Wenn Sie uns unterstützen wollen klicken Sie bitte hier: 

 

 

Spendenkonto:

Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal

Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien eG,
Bankleitzahl 85591000,
Kontonummer: 4573048003
Kennwort: Hilfe für das Begegnungszentrum St. Marienthal

 

Sachspenden:

Eine Liste der Gegenstände, die durch das Hochwasser zerstört wurden und deren Ersatz dringend erforderlich ist, um den Arbeitsbetrieb wieder aufzunehmen finden Sie hier.


Kontakt:
Dr. Michael Schlitt,

Vorstandsvorsitzender Stiftung Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal

Tel.: 035823 / 77-230

 

Weitere Bilder von der Hochwasserkatastrophe in St. Marienthal finden Sie unter unter: 

http://www.flickr.com/photos/ibzmarienthal/

 

 Der Klosterhof stand 2 m unter Wasser

 Das gemütliche Kaminzimmer im St. Hedwig stand vollständig unter Wasser

 Klostergarten unter Hochwasser  In der Mühlenscheune hat das Wasser die Fenster herausgedrückt